Selbst einbauen oder Profi? Der Weg zu deiner neuen Walk-in Dusche – Schritt für Schritt

Selbst einbauen oder Profi? Der Weg zu deiner neuen Walk-in Dusche – Schritt für Schritt

Walk-in Dusche vs. barrierefreie Dusche – Wo liegt eigentlich der Unterschied? Du liest Selbst einbauen oder Profi? Der Weg zu deiner neuen Walk-in Dusche – Schritt für Schritt 10 Minuten

Walk-in Duschen sind seit einigen Jahren einer der großen Trends im Bad. Kein Wunder: Sie wirken modern, sind barrierearm und verleihen auch kleinen Räumen ein großzügiges Raumgefühl. Doch sobald du dich entschieden hast, eine Walk-in Dusche einzubauen, stehst du vor einer wichtigen Frage: Sollst du den Einbau selbst übernehmen oder lieber einen Profi beauftragen?

Viele Heimwerker reizt der Gedanke, Geld zu sparen und selbst Hand anzulegen. Gleichzeitig birgt der Einbau auch einige Risiken – gerade bei Abdichtung, Ablauf und Anschlüssen. Fehler können hier schnell teuer werden.

In diesem Artikel findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Einbau einer Walk-in Dusche. Dabei erfährst du, welche Arbeitsschritte du gut selbst übernehmen kannst und an welchen Stellen du besser einen Fachmann hinzuziehst. So kannst du eine fundierte Entscheidung treffen und am Ende deine perfekte Dusche genießen.

Vor- und Nachteile: Selbst einbauen vs. Profi

Bevor wir in die praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung einsteigen, ist eine grundlegende Abwägung essenziell. Die Wahl zwischen Selbst einbauen und Profi hat weitreichende Konsequenzen.

Vorteile des Selbsteinbaus:

● Kostenersparnis: Handwerkerstunden sind teuer, und gerade im Badbau summieren sich die Kosten schnell.

● Flexibilität: Du bestimmst dein eigenes Tempo, kannst Pausen einlegen oder den Einbau auf mehrere Tage verteilen.

● Erfolgserlebnis: Selbst Hand anzulegen und am Ende stolz auf die eigene Dusche zu sein, hat einen ganz besonderen Reiz.

Nachteile des Selbsteinbaus:

● Fehleranfälligkeit: Abdichtungen oder falsche Gefälle sind klassische Problemstellen, die später zu Wasserschäden führen können.

● Zeitaufwand: Ohne Routine dauern die Arbeitsschritte oft länger als geplant.

● Eingeschränkte Gewährleistung: Bei einem reinen DIY-Einbau bist du allein verantwortlich, wenn es später zu Schäden kommt.

Vorteile einer Profi-Installation:

● Fachwissen & Erfahrung: Profis wissen, worauf es ankommt, und arbeiten nach aktuellen Normen (z. B. DIN 18534).

● Zeitersparnis: Der Einbau erfolgt zügig und strukturiert.

● Garantie & Sicherheit: Viele Handwerksbetriebe bieten Gewährleistung auf ihre Arbeiten.

Nachteile einer Profi-Installation:

● Kosten: Ein professioneller Einbau ist deutlich teurer als ein DIY-Projekt.

● Planungsabhängigkeit: Du musst Termine abstimmen und eventuell Wartezeiten in Kauf nehmen.

Fazit: Wenn du handwerklich geschickt bist, kannst du durchaus einige Schritte selbst übernehmen – etwa die Planung, Vorbereitung und kleinere Montagen. Bei kritischen Schritten wie Abdichtung oder Ablauf solltest du aber besser einen Profi hinzuziehen.

Schritt-für-Schritt: Walk-in Dusche einbauen

Nun folgt der detaillierte Weg zu Ihrer neuen Walk-in Dusche. Wir zeigen für jeden Schritt auf, was Sie als DIY-Enthusiast leisten können und wann ein Profi notwendig wird.

Schritt 1: Planung & Materialauswahl (DIY-freundlich)

Bevor der erste Hammer schwungt, ist eine minutiöse Planung das A und O. Zeichnen Sie einen maßstabsgetreuen Grundriss. Wählen Sie das Duschsystem (z.B. bodengleicher Duschablauf oder eine Duschrinne), die Fliesen und die Glasabtrennung.

DIY: Du kannst problemlos den Grundriss deines Badezimmers zeichnen, Positionen für Ablauf und Glaswand festlegen und die gewünschten Fliesen sowie das Duschsystem auswählen. Achte auf die Maße der Glaswand, die Höhe der Armaturen und das Gefälle zum Ablauf.

Profi nötig bei: In Altbauten oder bei größeren Umbauten solltest du einen Statiker oder Installateur hinzuziehen, um sicherzustellen, dass Wände und Böden die Konstruktion tragen. Auch Genehmigungen können erforderlich sein, wenn Wasserleitungen verlegt werden.

Schritt 2: Demontage der alten Dusche (DIY-freundlich)

Alte Duschkabinen und Fliesen kannst du meist selbst entfernen. Dabei ist Vorsicht gefragt: Trage Schutzbrille und Handschuhe und arbeite behutsam, um Wasserleitungen oder Stromleitungen nicht zu beschädigen.

Achtung: Falls du unsicher bist, ob hinter einer Wand Leitungen verlaufen, hole lieber einen Profi hinzu.

Schritt 3: Untergrundvorbereitung & Gefälle (Grenzbereich DIY/Profi)

Dies ist einer der kritischsten Punkte für die spätere Funktionalität. Der Boden muss absolut stabil sein und ein Gefälle von mindestens 1-2% in Richtung Duschablauf aufweisen.

DIY: Für den Ablauf der Dusche ist ein Gefälle von etwa 1–2 % notwendig. Dies erreichst du, indem du Estrich anpasst oder Gefälleplatten verwendest. Für geübte Heimwerker ist das machbar.

Profi nötig bei: Wenn dein Badezimmer komplizierte Bodenaufbauten hat oder zusätzliche Dämmung und Schallschutz erforderlich sind, sollte ein Fachmann übernehmen. Fehler beim Gefälle können zu stehenden Wasserpfützen oder Rückstau führen.

Schritt 4: Abdichtung (Dichtschlämme/Flüssigfolie) (Profi obligatorisch!)

Die Abdichtung ist einer der kritischsten Schritte. Hier solltest du keine Kompromisse eingehen.
 DIY nur eingeschränkt: Du kannst kleine Flächen abdichten, wenn du Erfahrung mit Dichtschlämmen oder Flüssigfolien hast. Achte darauf, dass die Produkte zur Nasszelle geeignet sind und alle Übergänge (Wand-Boden, Ecken) mit Dichtbändern verstärkt werden.

Profi obligatorisch: Die Abdichtung muss absolut zuverlässig sein. Ein Leck kann über Monate hinweg zu unsichtbaren Wasserschäden führen, die erst entdeckt werden, wenn Schimmel oder Bauschäden auftreten. Zudem gelten die Vorschriften der DIN 18534, die Profis kennen und einhalten. Gerade bei bodengleichen Duschen ist das Fachwissen unverzichtbar.

Schritt 5: Duschablauf und -rinne installieren (Grenzbereich DIY/Profi)

DIY: Vorgefertigte Duschablauf-Sets lassen sich relativ einfach montieren. Viele Systeme sind für Heimwerker geeignet und beinhalten alle nötigen Teile.
Profi: Komplizierte Anschlüsse, Anpassungen an bestehende Rohrleitungen oder individuelle Sonderlösungen gehören unbedingt in Profi-Hände.

Schritt 6: Fliesen verlegen (DIY-freundlich mit Einschränkungen)

DIY: Kleinere Formate oder Mosaikfliesen lassen sich auch von geübten Heimwerkern verlegen. Wichtig ist die exakte Ausrichtung und die Verwendung von flexiblem Fliesenkleber.
 Profi: Große Fliesen oder Sonderformen erfordern Präzision und Erfahrung. Fehler fallen hier sofort ins Auge.

Schritt 7: Glaswand/Montage der Duschabtrennung (Profi empfohlen)

Die Glaswand ist das Highlight deiner Walk-in Dusche.
DIY: Leichte Systeme mit Steck- oder Klemmtechnik kannst du selbst montieren.
Profi: Bei schweren Glaswänden oder Befestigungen in schwierigen Untergründen (z. B. Trockenbau) ist ein Fachmann dringend zu empfehlen. Die richtige Justierung entscheidet über Stabilität und Dichtigkeit.

76cm Walk In Duschkabine Duschabtrennung 8mm NANO Glas mit Haltestange Duschwand

Kostenvergleich: DIY vs. Profi-Einbau

Eine Walk-in Dusche ist eine Investition in Komfort, Ästhetik und Wertsteigerung deines Badezimmers. Doch wie viel Geld du am Ende tatsächlich dafür ausgeben musst, hängt stark davon ab, ob du dich für den Selbsteinbau oder den Profi-Einbau entscheidest – oder eine Mischform aus beiden Varianten wählst.

Damit du ein realistisches Bild bekommst, schauen wir uns die wichtigsten Kostenfaktoren im Detail an und vergleichen typische Preisspannen.

Grundsätzliche Kostenbestandteile

Egal ob DIY oder Profi: Die folgenden Kostenblöcke fallen fast immer an:

● Materialkosten: Duschelemente, Glaswand, Armaturen, Fliesen, Abdichtungsmaterialien.

● Werkzeuge & Hilfsmittel: Fliesenschneider, Bohrmaschine, Wasserwaage, Silikonpistole usw. (bei DIY oft neu anzuschaffen oder auszuleihen).

● Arbeitszeit: Entweder deine eigene (DIY) oder die eines Handwerkers (Profi).

● Zusatzarbeiten: Abtransport von Bauschutt, eventuelle Anpassungen an Leitungen oder Stromanschlüssen.

Kosten beim Selbsteinbau (DIY)

Wenn du deine Walk-in Dusche selbst einbaust, sparst du vor allem die Arbeitskosten für Handwerker. Allerdings unterschätzen viele Heimwerker den Material- und Werkzeugbedarf.

● Materialkosten: Je nach Qualität und Design der Dusche kannst du mit 1.000 bis 2.500 Euro rechnen. Hochwertige Glaswände oder Designarmaturen können den Preis schnell nach oben treiben.

● Werkzeuge: Wenn du keine Profi-Ausrüstung hast, solltest du ca. 200–500 Euro für Werkzeuge oder Mietgeräte einkalkulieren.

● Zusatzmaterial: Abdichtungsbahnen, Silikon, Dichtbänder, Fliesenkleber – das summiert sich leicht auf 200–400 Euro.

Gesamtkosten DIY: realistisch 1.500 bis 3.500 Euro – je nach Ausstattung.

Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Deine Arbeitszeit kostet dich kein Geld. Allerdings solltest du ehrlich einschätzen, wie viel Zeit du investieren musst. Ohne Erfahrung kann sich das Projekt über mehrere Wochen ziehen, gerade wenn du nur am Wochenende arbeiten kannst.

Kosten beim Profi-Einbau

Entscheidest du dich für einen Profi, musst du zusätzlich zu den Materialkosten die Arbeitskosten einkalkulieren. Diese variieren stark je nach Region, Fachbetrieb und Komplexität des Projekts.

● Materialkosten: ähnlich wie beim DIY, also 1.000 bis 2.500 Euro. Manche Handwerksbetriebe bieten Komplettpakete inklusive Material an, die teurer sein können, aber eine Gewährleistung einschließen.

● Arbeitskosten: je nach Umfang zwischen 1.500 und 3.000 Euro. Das beinhaltet in der Regel Demontage, Vorbereitung, Abdichtung, Ablaufmontage, Fliesenarbeiten und die Glaswandinstallation.

● Gesamtkosten Profi-Einbau: meist zwischen 3.500 und 6.000 Euro.

Der große Vorteil: Die Arbeiten sind fachgerecht ausgeführt, du bekommst oft Gewährleistung und musst dich um nichts kümmern.

Mischlösung: DIY + Profi

Ein immer beliebterer Weg ist die Kombination beider Varianten. Du übernimmst einfache Arbeiten selbst, während kritische Schritte vom Profi erledigt werden.

Beispiel:

● DIY: Demontage der alten Dusche, Vorbereitung des Untergrunds, kleinere Fliesenarbeiten.

● Profi: Abdichtung, Installation des Ablaufs, Montage der Glaswand.

 Mit dieser Mischlösung kannst du die Arbeitskosten um bis zu 30–40 % reduzieren und bleibst trotzdem auf der sicheren Seite.

Versteckte Kosten & Risiken

Egal, für welchen Weg du dich entscheidest, es gibt einige Kosten, die häufig übersehen werden:

● Bauschuttentsorgung: Alte Fliesen, Mörtelreste und die alte Duschkabine müssen fachgerecht entsorgt werden. Das kann je nach Menge 100–300 Euro kosten.

● Fehlerkosten beim DIY: Falsch gesetzte Fliesen, undichte Abdichtungen oder ein fehlerhafter Ablauf können später hohe Reparaturkosten verursachen – im schlimmsten Fall mehrere Tausend Euro.

● Zusatzarbeiten: In Altbauten stößt man oft auf Überraschungen, z. B. marode Leitungen, die ersetzt werden müssen. Hier können unvorhergesehene 500–1.000 Euro zusätzlich anfallen.

Langfristige Perspektive

Es lohnt sich, nicht nur die Einbaukosten, sondern auch die Folgekosten im Blick zu haben:

● Ein fachgerecht eingebauter Duschplatz hält meist jahrzehntelang dicht.

● Bei einem DIY-Einbau können kleine Fehler dazu führen, dass du nach wenigen Jahren erneuern oder sanieren musst.

● Ein Profi-Einbau steigert zudem den Wert deiner Immobilie, was beim Verkauf ein echtes Argument sein kann.

Fazit Kostenvergleich

● DIY: Günstiger, aber zeitaufwendig und risikoreicher. Ideal für handwerklich erfahrene Heimwerker mit begrenztem Budget.

● Profi: Teurer, dafür sicher, schnell und mit Gewährleistung.

● Mischlösung: Der goldene Mittelweg – spart Kosten, ohne die Sicherheit zu vernachlässigen.

Am Ende solltest du dir überlegen: Wie viel ist dir deine eigene Zeit wert, und wie groß ist dein Sicherheitsbedürfnis? Oft ist es besser, an den richtigen Stellen in einen Fachmann zu investieren, statt später hohe Reparaturkosten tragen zu müssen.

Profi-Suche: Tipps für die Handwerker-Auswahl

Wenn du dich für den Profi-Einbau deiner Walk-in Dusche entscheidest, ist die Wahl des richtigen Handwerkers entscheidend. Denn die Qualität der Arbeit wirkt sich direkt auf die Langlebigkeit, Dichtigkeit und Optik deiner Dusche aus. Hier bekommst du einen praxisnahen Leitfaden, wie du den passenden Fachmann findest, Fallen vermeidest und ein faires Angebot erhältst.

Die Suche nach dem richtigen Handwerker ist entscheidend für ein zufriedenstellendes Ergebnis. Prüfe Referenzen, hole mehrere Angebote ein, achte auf Zertifikate und bespreche alle Details offen. Mit der richtigen Vorbereitung stellst du sicher, dass deine Walk-in Dusche fachgerecht, sicher und optisch perfekt eingebaut wird.

Wenn du zusätzlich auf der Suche nach hochwertigen Walk-in Duschen, Glaswänden und Zubehör bist, lohnt sich ein Blick in den Sonni24.de Onlineshop. Dort findest du nicht nur ein umfangreiches Sortiment, sondern auch kompetente Beratung, damit dein Projekt von Anfang an rundläuft.

Fazit: Individuelle Entscheidung mit klaren Grenzen 

Ob du deine Walk-in Dusche selbst einbaust oder lieber einen Profi beauftragst, hängt von deinem handwerklichen Geschick, deinem Budget und deinem Sicherheitsbedürfnis ab. Viele Schritte kannst du durchaus selbst übernehmen – etwa Planung, Demontage oder kleinere Vorarbeiten. Bei kritischen Punkten wie Abdichtung, Ablauf und Glaswandmontage solltest du jedoch einen Fachmann hinzuziehen.

Damit du das passende Produkt findest, lohnt sich ein Blick in den Onlineshop von Sonni24.de. Dort findest du eine große Auswahl an hochwertigen Walk-in Duschen, Glaswänden und passendem Zubehör. Lass dich inspirieren und finde die perfekte Lösung für dein Badezimmer: Sonni Walk-in Duschen.

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